The Zalozhniy Sanction - Operation 2

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Uthoroc
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The Zalozhniy Sanction - Operation 2

Post by Uthoroc » Wed Apr 10, 2019 1:40 pm

Versteckt in einem verlassen Bauernhaus an der Grenze zwischen Serbien und Bosnien entscheiden die Agenten, Odessa anzusteuern, um nach Dr. Dorjiev zu suchen und die Black Sea Bank unter die Lupe zu nehmen. Cain verpasst Anton Dedopovic noch einen Drogen-Cocktail, der in einen Weile ausschalten wird und richtet den Tatort so her, dass es aussieht, als hätte Anton den Zahlmeister Danilo Bregovic erschossen, dann geht aus auf die lange Fahrt in die Ukraine.

Erster Tag in Odessa

In Odessa nistet sich die Gruppe in einer Datscha ein, mietet ein paar Autos und macht sich an die Nachforschungen. Cain kennt einen Experten für Pathologie und Biologie an der Mechnikov Nationaluniversität von Odessa und sucht ihn in Begleitung von Clair als erstes auf, um seine Blut-und Gewebeproben von Danilo Bregovic zu untersuchen. Diese stellen sich als sehr unauffällig heraus, nur im Blut finden sich minimale Fremdstoffe, die aber inert sind. Cain identifiziert sie [Chemistry] als Rückstände eines Verbrennungsprozesses: Asche. Aus der chemischen Zusammensetzung der Rückstände schließt Zheng Duyi, dass es sich um eine Art Pilzinfektion des Blutes gehandelt haben könnte [Forensic Pathology]. Wie und warum diese aber "verbrannt" ist, bleibt unklar.

Zheng Duyi schlägt vor, die Ergebnisse in einschlägigen Kreisen zu teilen, um vielleicht ähnlich Vorkommnisse zu finden, und lädt Cain für morgen Abend zum Essen ein. Beiden Vorschlägen stimmt Cain gerne zu.

Unterdessen sind Monroe und Almog am Fährterminal unterwegs. Über Almogs Hacker hatten sie schon in Serbien Überwachungsfotos aufgespürt, die Dorjiev hier am Terminal zeigen. Die drei Aufnahmen aus den letzten 3 Monaten korrelieren mit der Ankunft der Fähre aus Samsun. Almog löst als Ablenkung einen Feueralarm aus [Tradecraft], während Monroe in der Aufregung in die Büros der Fährgesellschaft schlüpft, und sich die Passagierlisten dieser Verbindung auf einen Datenträger zieht [Data Recovery].

Artjom sieht sich einfach in der Stadt und am Hafen um, und ihm fallen hier und da Personen mit den Tätowierungen der russischen Mafiyas auf [Streetwise]. Er knüpft Kontakt zu zwei älteren Mafiosi am Hafen und lässt im Gespräch den Namen "Dorjiev" fallen - was bei beiden zu heftigen Reaktionen führt: Er solle seine Finger von diesem "Doktor" lassen, der sei ein "Nekromant" und arbeite für die sehr gefährliche Lisky Bratva.

Zurück in der Datscha gleicht man die Informationen ab und untersucht die Passagierlisten genauer. Ein Name fällt auf, der immer zwei der besten Kabinen mietet und zu allen Terminen passt, zu denen Dorjiev am Fährterminal aufgenommen wurde: Dr Barasov. Ein schneller Check der kommenden Buchungen ergibt, dass dieser Barasov tatsächlich morgen wieder mit der Fähre in in Odessa ankommen soll.

Artjom und Claire ziehen noch einmal los, um in den Bars und Diskotheken der Stadt etwas mehr über die Lisky Bratva heraus zu bekommen und erfahren [Streetwise], dass diese sich seit einigen Jahren hier mit harter Hand einen festen Platz erkämpft hat und Odessa als Umschlagsplatz für ihren Aktivitäten im Menschen-, Waffen- und Drogenschmuggel benutzt. Sie sind berüchtigt, absolut skrupellos zu sein und auch mit ungewöhnlicheren und gefährlicheren Waren zu handeln (die Rede ist von Nuklear-Material und Bio/Chemiewaffen). Ihr "Pakhan" oder "Vor" ist Josef Lisky, eine legendäre Gestalt in russischen Mafia-Kreisen, von dem aber niemand zu wissen scheint, wo er sich aufhält.

Zweiter Tag in Odessa

Gegen Mittag des nächsten Tages sind die Agenten am Fährterminal, um das Schiff aus Samsun zu beobachten. Tatsächlich werden sie Zeuge, wie Dr. Dorjiev in Begleitung von drei Leibwächtern von Bord geht. Allerdings wird dieser dabei auf Claire aufmerksam, als sie in fotografiert [Surveillance fehlgeschlagene].
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Dorjiev wird von einer Limousine und einem Van abgeholt, aber die Wagen verlassen das Terminal nicht sofort, sondern holen erst noch ein Frachtstück ab: Eine längliche Aluminiumkiste, die in das Van geladen wird. Claire und Cain, beobachten das ganze von einer Aussichtsplattform aus, als in der Nähe ein Wagen mit Schlägern auftaucht. Als die beiden zum Auto eilen, versuchen zwei davon sie aufzuhalten, aber Monroe und Almog kommen rechtzeitig zur Hilfe und schalten die Angreifer aus. Allerdings fallen dabei Schüsse, was natürlich die Aufmerksamkeit der Polizei erregt. Sirenen heulen durch die Stadt.

In all der Aufregung hätte Dorjiev mit seiner Fracht sicherlich verschwinden können, wenn Artjom nicht mit einem zweiten Wagen in der Seitenstraße abgewartet hätte. Er schafft es die beiden Wagen zu einer Villa in einem mondänen Vorort zu verfolgen. Die Adresse ist als eine Privatklinik von Dr. Barasov registriert und ist stark gesichert.

Nachdem sich die anderen vor der Aufregung am Fährterminal und der anrückenden Polizei verdrücken konnten, richtet man gemeinsam eine Überwachung der Villa ein. Die "Privatklinik" scheint keine Kundenverkehr zu haben, aber am Abend verlässt der Van das Grundstück wieder und Monroe, Claire und Cain nehmen die Verfolung auf, während Almog und Artjom an der Villa bleiben. Sie verfolgen den Wagen bis zum Hafen [Surveillance], wo Dorjiev, seine drei Leibwächter und ein fünfter Mann ein Lagerhaus betreten. Claire fotografiert wieder, kann aber kein scharfes Bild des fünften Mannes bekommen [Photography] - er scheint auf allen Bildern nur als verschwommener Schatten.

Als Artjom hört, das Dorjiev nicht im Haus ist, ergreift er die Gelegenheit, ins Haus einzubrechen. Geschickt vermeidet er die Kameras und klettert über die Mauer in den verwilderten Garten. Es ist nur wenig Licht im Haus, aber die Eingänge sind gut Video-überwacht. Er schafft es die Fassade zu erklettern, über ein Fenster im ersten Stock einzudringen und das Haus etwas zu erkunden. Die obere Etage scheint unbewohnt, in der Halle ist eine Überwachungsstation eingerichtet, und der Seitenflügel wurde anscheinen zu einem Labor ausgebaut. Er verändert die Positionierung einiger Sicherheitskameras unauffällig um einen leichteren Einstieg zu ermöglichen und verlässt das Gebäude dann wieder auf dem Weg, den er gekommen ist.

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Am Lagerhaus kommt ein LKW an und man beginnt Kisten abzuladen. Unter den Männern ist einer, der nicht direkt zu Dorjievs Leuten zu gehören scheint: ein nervös-wirkender Seemann. Dorjiev selbst taucht kurz wieder auf, als eine weitere längliche Aluminiumkiste ausgeladen wird. Bis auf zwei Wachen verschwinden dann alle im Lagerhaus und das Tor wird geschlossen. Monroe atmet tief durch und macht sich dann auf ins Lagerhaus einzudringen, um Zeuge der Vorgänge zu werden.

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Tatsächlich gelingt es ihm, an den Wachen vorbei ins Gebäude einzudringen - aber die Lagerhalle stellt sich als leer und dunkel heraus, nur unterschiedlich beschriftete Kisten stehen herum. Etwas verwirrt schaut er sich um und findet eine Falltür, die in einen Gang unter dem Lagerhaus führt. Er folgt diesem und lauscht an einer halboffenen Tür, hinter der Dorjiev den Seemann aus Samsun befragt und ihm Vorwürfe über Sicherheitsmängel in der Organisation macht.

Sich seiner prekären Situation hier unten bewusst, zieht sich Monroe sofort wieder zurück, wird aber noch Zeuge, wie Dorjiev des Seemann anscheinend töten lässt - und etwas merkwürdiges passiert: Monroes Herzschlag scheint einen Moment auszusetzen, er fühlt sich desorientiert und im Raum hinter him, piepen und klingeln die verschiedenen elektronischen Geräte der Anwesenden. Auch sein eigener Headset piept kurz als ob er einen Reset macht (ein Smartphone hat er nicht dabei), aber glücklicherweise zu leise, als dass man es im Raum hören könnte.

Schnell zieht sich Monroe aus dem Lagerhaus zurück und sieht bei einem letzten Blick zurück noch eine dunkle Gestalt in der Tür stehen, durch die er hinausgekommen ist. Kurz darauf werden Claire, Cain und Monroe Zeuge, wie diese Gestalt, die 1m x 1m x 2m große Aluminium alleine auf der Schulter zum Van transportiert und einlädt. Mit Dorjiev und seinen Leuten fährt der Wagen dann zur Villa zurück, der LKW verlässt das Lagerhaus leer und auch von dem Seemann ist nichts mehr zu sehen.

Etwas später in der Nacht dringen die Agenten nochmal in das jetzt weniger stark bewachte Lagerhaus ein, und untersuchen die Kisten:
- englisch beschriftete enthalten Waffen und Munition aus amerikanischen Beständen, die anscheinend für die irakische Armee bestimmt waren [Military Science]
- kyrillisch beschriftete enthalten Decken und billige Lebensmittel, die nach einem Frachtmanifest für einen Ort namens Dragovir in Rumänien bestimmt sind. Möglicherweise handelt es sich um Vorräte für den Menschenschmuggel [Traffic Analysis].
- in arabisch beschriftete Kisten finden sich aus irakischen Museen gestohlene Altertümer und alte Dokumente aus der britischen Mandatszeit (1920er). Inschriften auf mancher der Tafeln und Fragmente scheinen mit der verlorenen Stadt Irem zu tun zu haben [Archeaology].
- unter den Frachtpapieren findet sich ein Hinweis auf eine in Odessa ansässige Spedition [Notice]: Baldak Shipping.

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Mitten in der Nacht wird Cain bewusst, dass er eigentlich am Abend mit Zheng Duyi zum Abendessen verabredet war - der sich aber nicht gemeldet hat.
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