Chronik der Beschützer von Drakkenhall

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Uthoroc
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Re: Chronik der Beschützer von Drakkenhall

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Die Jagd nach dem ersten Auge (30.3.2021)

Nach diesen Enthüllungen machte sich die Gruppe zurück auf den Weg nach Axis, um Lord Silberaxt zur Rede zu stellen und das Auge zu sichern. Allerdings war der zwergische Diplomat nicht mehr anwesend, sondern auf dem Weg nach Glitterhaegen zur dortigen "Zwergenbörse" wo Tribute und Lieferungen an den Zwergenkönig gelagert werden, bis sie als Teil einer großen Schatzkarawane nach Forge transportiert werden.

Um ihn ein- oder möglicherweise zu überholen, wählten die Charaktere den Seeweg, da Kapitän Blauschupp und sein Schiff im Hafen von Axis aus sie warteten. Die Weißer Drache wird allerdings auf der Route von einem Piratenschiff abgefangen, der "Flammenlohe" unter Kapitänin Harika der Roten. In einem harten Gefecht bleiben die Helden siegreich und erfahren, dass die Piraten von einem Zwergen angeheuert wurde, um die Weißer Drache aufzuhalten. Lord Silberaxt scheint nervös zu sein und Verfolger zu befürchten.

In Glitterhaegen macht sich die Gruppe auf den direkten Weg zur Zwergenbörse und erreicht sie kurz nach Lord Silberaxt. Sie finden im Gespräch mit der Erzprokuratorin der Börse, Lady Goldenstaub. Sie konfrontieren die beiden mit der Geschichte von di Capellari (verschweigen aber, dass es sich um eine Auge des Steindiebs handelt) und Lady Goldenstaub bringt sie zum hier gelagerten Blauen Leuchten. Und hier kann Rashuk feststellen, dass es sich bei diesem Stein um genauso eine Fälschung handelt, wie im kaiserlichen Repositorium.

Etwas überrascht und sauer macht die Gruppe sich auf den Weg zurück zur Villa Capellari, um den ehemaligen Botschafter zur Rede zur stellen. Von seiner Haushälterin erfahren sie, dass er einen Bootsausflug macht. Da sie nicht auf seine Rückkehr warten wollen, machen sie sich auf die Suche, und finden sein Boot an einer kleinen Insel nicht weit entfernt. Sie folgen seiner Spur zu einer oben auf der Klippe und treffen auf eine Gruppe Dunkelelfen.

Nach einem kurzen Handgemenge erreicht man eine Art Waffenstillstand und kann di Capellari festnageln. Er trifft sich hier mit seiner ex-Geliebten, der Dunkelelfen-Matriarchin Xiri Dazaril, die auch die Mutter seines Sohnes Sylvio ist. Wie sich heraustellt hat sie ihn ebenfalls unter Druck gesetzt, um das Blaue Leuchten zu bekommen, und er wollte es ihr hier übergeben. Dieses Mal sind die Helden nicht mehr überrascht, als sich auch dieses Juwel als Fälschung herausstellt. Zur Rede gestellt, gibt di Capellari zu, dass ihm der unbekannte Fälscher drei Kopien gemacht hat, und das Original noch im Keller seine Villa versteckt ist.

Sie eskortieren ihn dorthin zurück und lassen sich das Versteck zeigen. Wieder liegt ein Blaues Leuchten vor ihnen, und - zur ihrer Überraschung - handelt es sich dieses Mal um das Original: Eines der Augen des Steindiebs. Sie haben es gefunden. Sie überlassen Capellari sich selbst und dem Zorn von Kaiser, Zwergen und Elfen und machen sich mit ihrer Beute zurück auf den Weg nach Drakkenhall.

Das Inverse Observatorium (2.7.2022)

Mit dem eroberten Auge ist die erste Voraussetzung für den Auftrag der Blauen erfüllt, jetzt muss man es "nur" noch zu Casila Artalin bringen, also wieder in den Steindieb hinabsteigen. Aber dafür muss man zuerst wissen wo er sich befindet, oder besser, wo er als nächstes auftauchen wird. Dafür haben unsere Helden auch schon eine mögliche Anlaufstelle: das Inverse Observatorium, ein mystischer Ort der Sturmriesen, von dem diese die Erde unter sich beobachten.

Aber wie hinkommen? Das Observatorium liegt schließlich in der Überwelt. Der Turm bietet die Lösung: ein großer roter Drache, Baron Zunderflamm wird sie im Auftrag der Blauen hinauf fliegen. Außerdem begleiten zwei weitere Drachen die Gruppe: Artabraxiata (blau) und Zakkaryas (schwarz) und vervollständigen damit die Abordnung der Drei.

Am Morgen des Aufbruchs bringt ein Anschlag im Wein-Wunderland die Pläne durcheinander. Ein hinterhältiges Gift im Frühstück setzt Rashuk und Wegerich außer Gefecht. Wie sich herausstellt, haben sich ein paar fremde Goblins unter die Rattenkinder geschlichen und ihr Anführer Tomtom hat Grisla verführt. Als man sie stellt und verhört kommt heraus, dass sie Spione und Assassinen im Dienste des Herrn der Orks und seines Chef-Assassinen Meister Kehlenschlitzer sind. Sie sollten einen der Helden entführen, aber der Plan ist nun fehlgeschlagen. Allerdings wird man mit einer reduzierten Truppe zum Observatorium fliegen müssen.

Auf dem Flug erspähen die Helden andere Flieger: eine Schwarm Wyvern, auf denen Orks reiten und sich in sicherer Entfernung halten. Sollte es sich dabei um Meister Kehlenschlitzer handeln? Vorerst beobachten sie nur, wie die Helden in die Wolken aufsteigen, und schließlich das Inverse Observatorium vor ihnen auftaucht.

Sie werden von einem Sturmriesen in Empfang genommen und vor den Kurator Lord Ankyroth geführt, der sich nicht erfreut über den Besuch von ein Helden zeigt, da deren Anwesenheit die sorgfältige Untersuchung des Schicksal, die die Riesen hier betreiben, durcheinander bringt. Aber mit dem Hinweis auf die Unterstützung durch die Drei und andere Ikonen erlaubt er einen kurzen Besuch des Observatoriums, um mit Hilfe des Auges den Steindieb zu lokalisieren.

Unter Anleitung der Erdseherin Mabinon können sie tatsächlich die Spur des Steindiebs ausfindig machen und stellen fest, dass dieser sich in einer spiralförmigen Bahn auf Drakkenhall zubewegt. In diesem Moment gerät das Observatorium aus den Fugen, als die Orks unter Meister Kehlenschlitzer eine der magischen Türme, die es in der Luft halten sabotieren. Während die Riesen zu diesem Turm eilen, greifen die orkischen Assassinen an.

Meister Kehlenschlitzer stellt sich als ein höchst gefährlicher Gegner heraus, und nur durch die Unterstützung der drei Drachen können die Helden den Angriff abwehren. Fast schafft Meister Kehlenschlitzer es, das Auge des Steindiebs an sich bringen, aber Abigail greift es vor ihm und bringt sich mit einem Schattenschritt in Sicherheit. Mit Hilfe seiner Wyvern schafft der Ork es zu fliehen ... zur anhaltenden Frustration von Gnorm.

Aber der nächste Schritt ist getan: die Helden kennen das Ziel des Steindiebs. Es ist das Wein-Wunderland in Drakkenhall.
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Auf dem Rücken des Behemoths (16.7.2021)
Teilnehmende Helden: Karolina, Abigail, S'car, Wegerich

Da der Angriff des Steindiebs bevorsteht, gilt es nun sich dagegen zu wappnen. Rashuk weiß theoretisch, wie er das Ritual von Casial wiederholen und abändern kann, das Marmorhall geschützt hat, aber er braucht frische Schuppen eines Koru-Behemoths dafür. Also ziehen Karolina, Abigail, S'car und Wegerich los, um solche von dem sich der Koru-Enge nähernden Steinnest zu besorgen. Wieder werden sie von Baron Zunderflamm dorthin gebracht.

Der rote Drache bringt sie sicher auf den Rücken des Behemoths, wo sie nach kurzer von einem Barbarenstamm entdeckt und umzingelt werden. Nach einer kurzen Verhandlung mit ihrem Sprecher - einem bei ihnen gestrandeten Halbling namens Burlington Costletwaithe - bringen die Barbaren sie zur Schamanin des Stammes Odma. Diese bietet ihnen an, ihnen Schuppen zu überlassen, wenn einer von ihnen den Häuptling herausfordert und besiegt, denn dieser ist ihr ein Dorn im Auge.

S'car erklärt sich schnell dazu bereit und tritt Häuptling Koruk "dem Unbesiegbaren" entgegen. Dieser sieht wirklich wie ein harter Brocken aus, aber S'cars Schwert "Der Finale Schlag" zeigt seine Macht und enthauptet ihn mit einem Streich. Um zum Häuptling ernannt zu werden, muss er nun "nur" noch die heilige Höhle des Stammes betreten und von der Kraft des Koru gesegnet werden.

Diese Höhle ist eine uralte Wunde, die eine unbekannte aber sehr mächtige Waffe dem Koru geschlagen hat. An ihrem Ende sitzt ein Bruchstück dieser Waffe, dass die Schamanen und Häuptlinge darin hindern, weiter in den Körper zu wandern. Odma die Schamanin hatte diese Details verschwiegen und wohl damit gerechnet, dass S'car und seine Begleiter vom Geist der Waffe besiegt würden, aber gemeinsam bestehen sie die Prüfung und damit ist S'car der Häuptling des Stammes - zumindest bis er den Koru verlässt. Damit kann er den Befehl geben, einige Schuppen des Koru zu lösen und vom Rücken des Behemoth hinab zu lassen.

Mit dieser Beute kehrt die Gruppe nach Drakkenhall zurück, aber nicht bevor Wegerich mit Burlington und dem Stamm ein Handelsabkommen vereinbart hat.

Der Angriff des Steindiebs (12.8.2021)
Teilnehmende Helden: Karolina, Abigail, S'car, Gnorm, Rashuk

In Drakkenhall ist Rashuk inzwischen mit der Vorbereitung des Rituals beschäftigt. Er hat sich dazu entschlossen, das Ritual zu verstärken und damit den Steindieb ganz vom Verschlingen des Wein-Wunderlands abzuhalten, anstatt es nur vor dem "Verdauen" zu schützen, wie es Casila mir Marmorhall getan hat. Der Steindieb soll sich die Zähne ausbeißen und den Helden dabei genug Zeit geben hinein zu schlüpfen.

Da sich über Grisla die Nachricht vom Kommen des Steindiebs verbreitet hat, versammeln sich viele Neugierige in der Nähe des Wein-Wunderlands, und die Ikonen senden Agenten, um zu helfen, stören oder nur zu beobachten:

- Aus Horizont erscheint Professorin Izali Istar, um Rashuk im Auftrag des Erzmagier zu unterstützen.
- Die Blaue schickt durch Ailor den Minister für natürlich Angelegenheiten drei blaue drachische Hexer, die den Altar des Lebens anzapfen sollen.
- Der Drachenkaiser sendet die Thanatologin Ailwyn Grief, die ein Auge auf den Altar des Todes halten wird.
- Bienenfluch der Bär, der Gesandte der Hochdruidin ist da um zu helfen.
- Ebenso erscheint Zakkaryas der Schwarze Drache, im Auftrag der Drei, oder auch auf eigene Initiative?
- Unerwartet und überraschend ist eine militärische Abteilung des Eroberers unter Hauptmann Domar Cruan, die dämonische Ausbrüche aus dem Steindieb verhindern soll. Die Soldaten sind etwas unheimlich, aber die Helden nehmen die Hilfe gerne an.

So bereitet man sich in den Kellern des Wein-Wunderlands auf den Angriff des Steindiebs vor und bezieht seine Stellungen. Eine erste Erschütterung kündigt das Kommen des Steindiebs und dann rollt eine Tsunami von der Seeseite auf Drakkenhall zu: Das Dungeon beginnt mit einem Schlag vom Meer. Zahllose Boote und unvorsichtige Schaulustige werden von der Welle gegen die Klippen geschleudert und zerschmettert. Gurgelnd und schäumend schießt das Meer durch die unterirdischen Tunnel und Treppen nach oben. Glücklicherweise sind die Räume, in denen sich die Verteidiger aufhalten durch Mauern geschützt oder zu weit oben, als dass dieser Schlag ihnen viel anhaben könnte.

Aber dann bilden sich Risse in Wand und Boden des Raumes, den Rashuk als Zentrum seines Rituals ausgewählt hat, und der Schlund zum Maul des Steindiebs öffnet sich direkt unter den Kellern des Wein-Wunderlands. Lichter und Schlachtrufe kündigen einen Angriff von Fangrotts Orks aus der Tiefe an.

Während Rashuk das Ritual zu seinem Höhepunkt lenkt, versuchen die anderen die Angreifer zurückzuhalten. Abigail und Bienenfluch werden Zeuge, wie am Tempel des Todes ein Dunkelelf (Corax Winterschmied in Begleitung der Dryade Bitterfrost) aus den Gebüsch auftaucht und die drei blauen Hexer tötet. Er behauptet im Auftrag der Elfenkönigin zu arbeiten und verlangt, dass Abigail im hilft das Ritual zu stoppen. Sie geht aber nicht darauf ein und es kommt zu einem bitteren Duell zwischen Dunkelelf und Dryade auf der einen, und Waldelfin und Bär auf der anderen.

Ich Hauptgefecht am Maul des Steindiebs helfen die Soldaten des Eroberers entscheidend, mit einem Schildwall die Angreifer von Rashuk und dem Ritual fernzuhalten. Nur einer von ihnen tanzt aus der Reihe und beginnt in den Schlund hinab zu klettern. Als Karolina versucht ihn aufzuhalten, verliert er seinen Helm und offenbart, dass es sich um Meister Kehlenschlitzer. Gnorm versucht ihn noch zu erreichen und verpasst ihn eine Wunde am Kopf, aber der Ork-Assassine verschwindet nur höhnisch lachend in der Dunkelheit.

Rashuk spürt wie der Steindieb gegen die magische Verteidigung anrennt und schleust einige der anbrandenden Energien in seinen magischen Bann. Aber das Dungeon ist deutlich größer und mächtiger geworden, viel stärker noch als das, womit sich Casila auseinandersetzen musste. Er droht den sorgfältigen gewirkten Bann einfach mit roher Gewalt zu überwinden [Skill Probe verpatzt]. Magistra Istar versucht ihrem Schüler zu helfen, aber auch das scheint nichts zu nützen [Wiederholung durch Verbindung zum Erzmagier ebenfalls nicht erfolgreich], zumal die Energien aus dem Tempel des Lebens wegbrechen als die Blauen Hexer ermordet werden.

Ein Riss breitet sich durch den Boden des Raumes aus und droht den innersten Schutzkreis zu durchbrechen, als aus den den Schutzzaubern der Blauen Kraft in Rashuks Ritual geleitet wird und es stabilisieren [S'cars Verbindung zu den Drei erlaubt eine zweite und letzte Wiederholung, die endlich erfolgreich ist]. Der Steindieb brandet noch einmal dagegen an, aber er beißt sich die Zähne aus.

DIe verbleibenden Orks werden von Gnorm und S'car niedergemacht, ein Bluthexer wird niedergestreckt, währen ein zwei flieht. Alle Helden nehmen den schmalen Pfad der an der Wand des Schlunds zu einer schmalen Pforte in den Steindieb führt. Alle Helden? Nein, Abigail ist immer noch am Tempel des Lebens in das Duell mit dem Dunkelelf verstrickt. Karolina eilt durch den Tunnel dorthin und sieht, wie ihre Freundin es gerade schafft, den Elfen niederzustrecken. Aber anstatt sich sofort in Richtung Steindieb zu wenden, will sie absolut sicher gehen, dass Corax tot ist. Erst als Bienenfluch sie anbrüllt, dass sie den Abstieg in das Dungeon nicht verpassen darf, um den Auftrag der Hochdruidin zu erfüllen, lässt Abigail zögerlich von Corax ab und wird von Karolina zum Schlund gezogen. Gerade noch schaffen die beiden den anderen zu folgen.

Hinter der Pforte findet sich die Gruppe in einer leeren Kammer wieder, wo der Türhüter (einer der Hüter des Steindiebs) ihnen den Eingang versperrt, bis sie ein Rätsel lösen. Dabei gibt er sich aber recht freundlich und warnt sie sogar noch davor, dass hinter der Tür das Spielrutenlaufen beginnt, über das der Wahnsinnige Metzger wacht, der den Auftrag hat die Eindringlinge zu töten. Und sein liebstes Werkzeug sind Fallen.
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