Arivor - Das eherne Herz des Lieblichen Feldes

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Uthoroc
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Arivor - Das eherne Herz des Lieblichen Feldes

Post by Uthoroc » Tue Mar 08, 2011 11:02 pm

Allgemeines Wissen über die Stadt

Arivor - das "eherne Herz" - liegt in der Mitte des lieblichen Feldes und macht seinem Beinamen als Zentrum kriegerischer Tugenden sowie Hort alter Traditionen Ehre. Schon die Friedenskaiser schätzten den weiten Rundblick vom Arivorer Goldenhelm und das trockene Klima. Überliefert und in vielen Herbergen der Stadt zitiert ist etwas Kaiser Yulags Ausspruch "Mein Arivor ist mir ein ein lieber warmer Ort, wenn im Yaquirtal die Stürme pfeifen." Die Stadt thront gleichsam über ihrem hügeligen Umland voller Ölbaumhaine und Weinreben- und beeindruckt mit ihren gewaltigen Festungsmauern sowie den vielen weißverputzten Häusern am Hang schon aus der Ferne.

Der Blick der Arivorer selbst, so heißt es, richtet sich indes stets mehr in die eigene voller Stolz getragene Vergangenheit . Vor Bosparans Fall residierte hier der höchste Geweihte Rondras, danach war Arivor Gründungsort der beiden größten Order der Kirche. Noch heute wird Arivor im Rondra-Kult als "die älteste Senne" apostrophiert, und das traditionelle Ritterturnier lockt jedes Jahr im Rahja-Mond Teilnehmer aus ganz Aventurien an.

Dabei sind es nicht nur rondragläubige Kriegsleute, die vor allem im Sommer und Herbst zu Tausenden die Pilgerherbergen am Schwerterfeld füllen, sondern auch viele einfache Leute, die angetrieben von Heldensagen den berühmtesten Heiligen des Landes ihre Ehre erweisen. Selbst die anderen Gewerbe der Stadt haben sich zu einem guten Teil an den Pilgerströmen ausgerichtet. In den Schmieden werden Devotionalien vom kleinem Messer bis zum "Echt Arivorer" Zweihandschwert gefertigt, doch auch ganze Regimenter wurden bereits von ihnen ausgerüstet.

Beinahe ebenso bekannt sind die schweren Rotweine Arivors, die im fruchtbaren Umland heranwachsen und dann in den Kellereien bis zur Vollendung heranreifen. So genießt denn auch nach Rondra - wenn auch mit gehörigem Abstand - auch Rahja Verehrung, vor allem als Patronin der einfachen Winzer. Auch die beiden Stadtheiligen könnten ungleicher nicht sein: Hier Lutisana von Kullbach, die den Theaterorden in Arivor gründete und auf Geheiß Kaiser Rauls an eben diesem Ort hingerichtet wurde, dort Rahjalina Stellona, eine Arivorer Winzerstochter und Geliebte der Göttin, die der Überlieferung nach um 810BF den Schaumwein (Bosparanjer) erfand.

Dieser Kontrast scheint die Architektur der Stadt widerzuspiegeln. Denn die Palazzi der Stadt fallen durch ihre trutzigen, fast abweisenden und zudem oft zinnengekrönten Fassaden auf, deren kriegerischen Eindruck nur das vielerorts die weißverputzten Wände überwuchernde Weinlaub wieder mildert. Selbst die festen Arivorer Grießklöße, das typische Gericht der Stadt, wurden zur Abwehr von Feinden ersonnen, wie manche Spötter behaupten.

Eine ganz besondere Errungenschaft Arivors ist das "Kolossal-Theater", das im geschichtsträchtigen Bauwerk am Goldenhelm seine Heimat hat und durch den Einsatz Hunderter Statisten in Massenszenen Schlachten und Kriege epochalen Ausmaßes wiedergibt. Aus der Feder des "Dichterkomturs" und späteren Schwerts der Schwerter (höchster Rondra-Geweihter Aventuriens) Morguno von Schreyen stammen etwas Dramen, die angesichts von vierzig Sprech- und bis zu zweihundert stummen Rollen andernorts nur auf freiem Feld ausgeführt werden können.

Einwohner: ca. 7.000
Wappen: Geviert in Grün und Silber, oben rechts zwei schreitende schwarze Löwen
Herrschaft/Politik: Der greise Dapifer ter Bredero ist gleichzeitig Erzherrscher von Arivor (und damit direkter Lehnsmann von Königin Amene), Seneschall des Ardaritenordens (des größten Kriegerordens Aventuriens) und Meister des Bundes der Senne "Altes Reich" (einer der höchsten Rondra-Geweihten Aventuriens, nur dem Schwert der Schwerter unterstellt).
Tempel: Rondra, Rahja, Hesinde, Boron (Marbo), Ingerimm, Tsa, Travia
Akademien: Keine
Besonderheiten: Alte Burg und Theater auf dem Goldenhelm, Schwerterfeld mit Heiligtümern des Rondra-Kultes, altes Legionslager vor der Stadt, Waffenschmieden und Manufakturen des Meisterschmieds Saladan

Aktuell

Alle drei Monate findet im Theater in Arivor der Kronkonvent des Lieblichen Feldes statt, auf dem sich der Adel und die reiche Bürgerschaft des Landes versammeln, um über politische Themen zu beraten, Vorschläge und Eingaben an die Krone zu richten und Steuern festzulegen. Im Ingerimm des Jahres 1004BF soll zum ersten Mal Kronprinz Jaltek den Sitz auf der "Königsbank" innehaben, und zu diesem Anlass hat sich fast alle Fürsten des Landes versammelt, auch jene, die sonst oft nur ihre Vertreter zum Kronkonvent schicken. Königin Amene ist in Vinsalt geblieben, um ihren Sohn die Freiheit der unbeaufsichtigten Repräsentation zu gewähren. Es ist allerdings kein Staatsgeheimnis, dass der Staatsminister Hakaan von Firdayon-Bethana den Prinzen begleitet, um ein waches Auge auf ihn zu haben.
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