Abenteuer im Lieblichen Feld

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Re: Abenteuer im Lieblichen Feld

Beitragvon Uthoroc » So Dez 25, 2011 7:46 pm

Und weiter ging es mit den Ereignissen um den Kronkonvent im Ingerimm des Jahres 1004 BF.
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Re: Abenteuer im Lieblichen Feld

Beitragvon Uthoroc » Sa Feb 09, 2013 4:23 pm

So, ich habe auch die letzten Ereignisse um die Abenteuer Findet das Schwert der Göttin und Wie Sand in Rastullahs Hand in Quellen zusammengefasst. Hier ist das pdf.
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Re: Abenteuer im Lieblichen Feld

Beitragvon Uthoroc » Mi Nov 11, 2015 9:15 pm

Es ist lange her, aber ich will hier im Froum doch noch so gut es geht die Ereignisse der vergangenen Spielsitzungen festhalten. Hier die Handlung des Großteils von Wie Sand in Rastullahs Hand (März 2014).

Tulamidenlande - Travia 1005 nBF

Unsere Helden waren nach Unau gekommen, um mehrere Zeile zu verfolgen:

- Um den Geist Tugruk Paschas zur Ruhe zu legen, muss er die förmliche Vergebung seiner Nachkommen erhalten. Das derzeitige Familienoberhaupt von Tugruk Paschas Linie ist der Sultan von Unau.
- Cusbertos Mutter hat einige Jahre im Harem des Sultans von Unau verbracht (unter dem Namen Nereida saba Belizeth). Aus dieser Zeit hat sie eine Tochter (Sherizeth saba Nereida), die im Harem aufgewachsen ist und dort noch lebt.
- Die Bibliothek des Sultans enthält angeblich Schriften echsischer Herkunft, die Licht auf Herkunft und Zweck der magischen Brosche aus dem Besitz Turgruk Paschas werfen könnte.

Auf dem Weg nach Unau und bei der Ankunft dort hatten sich einige Probleme heraus kristallisiert:

- Der alte Sultan war vor einigen Wochen verstorben.
- Sein Sohn Mustafa ibn Khalid ibn Rusaimi wäre der zwölfte Sultan von Unau geworden, aber die Zwölf gilt den Rastullah-Gläubigen als schlimme Unglückszahl.
- Praktischerweise war der Vetter des Prinzen, Abu Tarfidem (mit dem die Helden schon in Neetha konfrontiert waren), mit tödlichen Wunden in den Bergen aufgefunden worden und hatte nur noch kurze Zeit zu leben. Schnell erklärte der Rat von Unau (zu dem der Prinz gehörte) ihn zu Erben und neuen Sultan.
- Unpraktischerweise erholte sich Abu Tarfidem von seinen tödlichen Wunden, dank eines mysteriösen, reisenden Heilers.
- Bald nach seinem Regierungsantritt gab es einen Anschlag auf das Leben des neuen Sultan. Als dieser misslang floh der Prinz aus der Stadt und wurde zum Verräter erklärt. Mehrere Ratsmitglieder wurden hingerichtet.
- Mit Hilfe der Garde Gelbherzen hatte der neue Sultan an hartes, aber ungerechtes Regime errichtet, die Steuern und Zölle erhöht und sich anderweitig unbeliebt gemacht. Ganz Unau fürchtete ihn.
- Unter den Echsenstämmen der Sümpfe begann es zu gären, und es kam zu Überfällen auf Reisende und Karawanen. Unter anderem wurde die Karawanserei Ain-es-Sobek von Echsen besetzt, bis sie von den Helden - eher zufällig - befreit wurde. Die Gelbherzen unternahmen Patrouillen und Strafexpeditionen und sicherten die Straße nach Kannemünde.

In Unau arrangierten Suleika und Imber, die sich als reisende Sharisad (Tänzerinnen) ausgaben, eine Vorführung im Palast, und zwar vor dem Damen des Harems, um Cusbertos Schwester zu finden. Das gelang auch, und sie erfuhren, dass Sherizeth als zukünftige Ehefrau von Abu Tarfidem ausersehen ist. Dann kam es aber zu einer Konfrontation mit dem Sultan (Abu Tarfidem) selbst, der seine Widersacher aus Neetha natürlich erkannte. Man musste aus dem Palast fliehen und vor der Suche durch die Gelbherzen untertauchen.

Das gelang mit Hilfe von Freunden und Verbündeten des Prinzen Mustafa, insbesondere des Ratsmitglieds Radrich ibn Darwan, der den Helden verriet, dass dieser in die Oase Keft (das heilige Zentrum des Rastullah-Glaubens) geflohen war, um dort die Hilfe des der Mawdli (Richter und Ausleger der Gebote Rastullahs) gegen sein Vetter zu erlangen. Wenn die Helden Beweise von Abu Tarfidems Anwendung von echsischer (also unheiliger) Magie vor die Mawdli bringen könnten, wäre dem Prinzen deren Unterstützung sicherlich gewiss.

Versteckt wurden die Helden von den Freunden des Prinzen im alten Kalifenpalast und von dort durch eine unterirdische Wasserleitung aus der Stadt geschmuggelt. Verborgene Pfade im Gebirge führten sie zum Stamm der Uled Djabasch, deren Hairan (Anführer) Hassan ibn Rusama, keine Liebe für Abu Tarfidem hegte. Ein Salzgänger namens Husami al-Khofar sollte den Helden von hier als kundiger Führer über den gefährlichen Chichanebi-Salzsee dienen und so die Häscher des Sultans abschütteln.

Die Überquerung des Salzsees stellte sich als echtes Abenteuer heraus, denn als man das gegenüberliegende Ufer schon fast erreicht hatte, brach aus den salzigen Tiefen ein urzeitlichen Echsen-Ungeheuer hervor und Verschlang den Führer. Nut mit größter Mühe und die Weisheit und Einsicht von Nandus gelang es den Helden, den letzten Rest des Weges über die trügerische Salzkruste zu finden.

Was war das für ein Ungeheuer, das wie aus dem Salz hervorgebrochen kam? Orlando und Arkasius waren sich einig: Es konnte sich nur um einen legendären Leviatan handeln, eine drei Schritt große Echsenrasse, die allen Berichten und Historien zufolge lange ausgestorben war. Und wie kam sie hier her? Zumindest fand sich eine Spur des Untiers. Es war aus den Bergen gekommen und einer Schlucht in die Tiefen des Sees gefolgt. Man entschloss sich, dieser Spur selbst nachzugehen. Sie führte in ein enges Hochtal im Gebirge, wo sich ein halbes Dutzend weiterer Leviatanim fand, die aber von der nächtliche Kälte der Berge in eine Starre versetzt worden waren. Man konnte sich an ihnen vorbei schleichen und erreichte so einen in die Talwand geschlagenen Felsentempel. Ursprünglich sicherlich von Echsen erbaut, war er recht kürzlich offensichtlich für ein Beschwörungsritual verwendet worden, denn es fand sich ein Ritualkreis, Paraphernalien, Reste von Blut und Papiere mit handschriftliche Notizen möglicherweise von Abu Tarfidem selbst geschrieben.

Mit diesem Beweisen im Gepäck ließen unsere Helden das verborgene Tal und die Leviatanim zurück und machten sich auf den Weg nach Keft. Wir verabschiedeten uns von ihnen, als sie das grüne Juwel der Oase, den Ort, an dem sich Rastullah den Beni Novad offenbarte, den heiligsten Ort des Glaubens der Wüstensöhne unter sich liegen sahen.
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Re: Abenteuer im Lieblichen Feld

Beitragvon Uthoroc » Mi Nov 11, 2015 9:18 pm

Zu Abschluß von Wie Sand in Rastullahs Hand (Oktober 2014) habe ich leider überhaupt keine Aufzeichnungen. Sagen wir es kurz: Mit Hilfe eines sehr mächtigen Feuerelemtars (ein Elementarer Meister) wurde Abu Tarfidem zu Asche verwandelt und die wertvollen alten Schriften aus der Schatzkammer von Unau sichergestellt.
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Re: Abenteuer im Lieblichen Feld

Beitragvon Uthoroc » Mi Nov 11, 2015 9:46 pm

Hier sind die ganz prosaisch nochmal die Ereignisse vom letzten Mal (April 2015):

Tulamidenlande - Travia/Boron 1005 nBF

Nach den Ereignissen in Unau und dem Sieg über Abu Tarfidem zog es den Großteil der Truppe zum Gauklerfest nach Khunchom, wo man Cusbertos Schwester bei einer angesehenen Sharisad in der Lehre unterbrachte. Man lernte den mysteriösen Geschichtenerzähler "Bukhar" (ohne Erinnerungen wo er eigentlich herkommt), die Wahrsagerin "Sefira" (legte Inrah-Karten) und die Artistenfamilie "da Merinal" kennen (Imber begann eine Liebelei mit dem ältesten Sohn der Familie, Colon da Merinal).

Nur Arkasius zog es an einen anderen Ort - zu Studien an die Pentagramm-Akademie von Rashdul. Dort wurde er Zeuge von Auseinandersetzungen zwischen dem Akademieleiter (Spektabilität Dschelef ibn Jassafer) und seiner Tochter Belizeth Dschelefsunni, um die Ausrichtung der Akademie zwischen elementarer (Dschelef) und dämonischer (Belizeth) Beschwörungsmagie.

In Khunchom hatte Cusberto eine Vision vom Sternenhimmel und den Sphären über der Gorischen Wüste, wo einst Borbarad seine Schwarze Feste hatte. Zusammen mit der Tatsache, dass die letzten Erinnerungen des Geschichtenerzählers Bukhar vom Rande der Wüste handelten, war man drauf und dran, eine Expedition in diese unwirtliche Wildnis zu starten, aber Orlandos eindringliche Warnungen vor den Gefahren einer solchen Unternehmung zeigten dann doch Wirkung.

Das Liebliche Feld - Rahja 1005 nBF

Zurück in der Heimat ging man einige Monate seinen alltäglichen Beschäftigungen nach, bis zu Beginn des Sommers 1005 nBF Kronprinz Jaltek mal wieder die Aufmerksamkeit der Helden erforderte.

Der Prinz befand sich auf einem Sommersitz an der Küste und hatte ein Interesse an Ausgrabungen der Universität von Methumis entwickelt, die nahe gelegene Ruinen aus bosparanischer Zeit erforschten. Das Staatsministerium wünschte ein paar Experten wie Orlando und Arkasius in der Nähe zu haben, die ein Auge auf die Angelegenheit hielten.

Orlando machte sich große Sorgen um Isidora, deren Träume von dem borbaradianischen Götzen heimgesucht wurden, dem sie einst ihre Seele als Pfand gegeben hatte. So fand sie sich auch plötzlich vor Arkasius Haustür wieder, in dessen Keller der Götze noch sicher aufbewahrt liegt. So kam der Ausflug an die methumische Küste Orlando gelegen, um Isidora auf andere Gedanken zu bringen und sie aus der Nähe des Götzen zu entfernen.

Unterdessen war Suleika auf einem Hexentreffen, auf dem sich eine finstere Wesenheit als Abbild des halbgöttlichen Levthans manifestierte und drohte, die Hexen vollständig zu überwältigen. Nur mit großer Mühe konnte Suleika entfliehen und musste ihre Zirkelschwestern zurück lassen. Als sie noch einmal zurück kam, war die Alte Saba (eine Hexe aus Mengbilla) verschwunden, und die anderen Hexen angeschlagen und erschöpft, aber am Leben.

Dieser Ausbruch dämonischer Macht schien Ausdruck eines größeren Einflusses über der ganzen Region zu sein, als hätten sich lange schlummernde dunkle Kräfte plötzlich geregt.

In der Villa des Prinzen erschien ein unerwarteter Gast: Saya di Zeforika, die Magierin aus Mengbilla, die dem Prinzen schon die Entschuldigung des Stadtstaates überbracht hatte. Sie zeigte ein charmantes Auftreten und gab einen reinen Freundschaftsbesuch vor, aber dahinter ließen sich leicht intrigante Absichten vermuteten.

Imber war zusammen mit Orlando und dessen Mündel Isidora auf dem Hof der da Merinals eingeladen. Dort wurde Orlando Zeuge, wie zwei Galeassen eine ganze Kompanie der Hylailer Seesöldner (einer Seesoldaten-Einheit im Dienste des Mittelreiches) anlandeten. Die Söldner machten sich bereit, Richtung Landesinnere zu marschieren.

Von Imber benachrichtigt, machten sich Arkasius, Cusberto und Elan daran, die Villa des Prinzen zu evakuieren. Dieser bestand aber darauf, die Gelehrten der Universität an der Ausgrabungsstätte zu warnen, da auch diese das Ziel der Söldner sein könnte. Der vom Staatsministerium abgestellte Leibmagier des Prinzen, Magister Tebaldeo, machte bei der Angelegenheit keine sehr glückliche Figur.

Es kam zu einem Wettrennen darum, wer als erster an der Ausgrabungsstätte sein würde. Orlando und Abbadi, der jüngste Sohn der da Merinals, waren als Führer für die Söldner zwangsrekrutiert worden und vermochten diese so zu verlangsamen, dass die Gruppe um den Prinzen mit einigem Vorsprung ankam. Orlando erfuhr dabei die Namen der Hauptleute der Söldner Sidor und Palleon Dorikeikos (ein Brüderpaar). Während Sidor kalt und abweisend war, konnte Orlando sich mit Palleon zumindest zivilisiert unterhalten. Angeblich waren die Söldner unterwegs um "Eigentum des Kaiserreiches" zu sichern.

An der Ausgrabungsstätte zeigte sich ein Bild des Grauens, das Zeltlager war verwüstet, die Magister und Studenten tot oder verschwunden. Die Leichen schienen ausgemergelt und vorzeitig gealtert, als sei ihnen die Lebenskraft ausgesaugt worden.

Am freigelegten Grabhügel hatten die Gelehrten offensichtlich einen Eingang gefunden und geöffnet. Reliefs zeigten Bilder aus den Dunklen Zeiten inklusive der Anbetung von Wesenheiten, die wenig Ähnlichkeit mit den Zwölfgöttern aufwiesen.

Im Inneren der Grabstätte begegnete man einem Wächterdämon in Form eines insektenartigen Wesens, dem sich Imber und Elan entgegenstellten. Ihre Waffen konnten es erst nicht verletzen, bis Saya di Zeforika ihnen mit einem hilfreichen Zauber zur Seite sprang.

Unterdessen war der Prinz gefolgt von Suleika, Cusberto und Arkasius weiter in die Tiefen des Grabes vorgestoßen. Dort fand mein eine Kammer, in der ein Artefakt aufbewahrt wurde - eine drei-äugige Maske, die über einem Podest in der Luft schwebte. Arkasius konnte schnell feststellen, dass sie von einem Zauber geschützt war. Aber mit Hilfe des Leibmagiers des Prinzen konnten die arkanen Kräfte zumindest teilweise abgeleitet werden, so dass sie nur begrenzten Schaden anrichteten. Mit Hilfe ihres Weidenkorbes konnte Suleika die Maske dann bergen. Dabei gaukelte Arkasius den anderen Anwesenden dabei vor, einen Zauber gewirkt zu haben, damit Suleika nicht als Hexe erkannt wurde.

Gerade als man das Grab verließ, tauchten die Seesöldner auf, aber mit Hilfe von Arkasius Illusionsmagie und dem schnellen Handeln der anderen konnte man sich erfolgreich absetzen und den Rückzug in Richtung Methumis antreten. Nach einer kurzen Untersuchung der Ruine machten sich die Seesöldner auf den Rückzug und ließen Orlando frei.

Auf dem Weg in Richtung Methumis setzte Arkasius die Maske auf, die daraufhin vollkommen mit seinem Gesicht verschmolz und quasi unsichtbar wurde.
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